Alarmzeit: 18:32 Uhr
Einsatzdauer: 5 Stunden 58 Minuten
Alarmierungsart: DME
Stichwort: Brandeinsatz
Einsatzort: Oberland, Warmsdorf
Mannschaftsstärke: 26
Einheiten und Fahrzeuge:
- Ortsfeuerwehr Güsten: ELW 1, HLF 20, DLA(K) 23/12, TLF 3000, GW-L 2, MZF
- Ortsfeuerwehr Alsleben
- Ortsfeuerwehr Giersleben
- Ortsfeuerwehr Ilberstedt
Weitere Kräfte: Bereitschaftsdienst Verbandsgemeinde Saale-Wipper, Polizei, Rettungsdienst
Einsatzbericht:
Die Leitstelle alarmierte uns mit dem Stichwort „Gebäude-Landwirtschaft“ zum Oberland in Warmsdorf. Noch während wir uns im Gerätehaus befanden, erhielten wir von der Leitstelle die Information, dass sich noch Personen im Gebäude befinden sollen. Daraufhin ließen wir direkt die Ortsfeuerwehren aus Giersleben und Ilberstedt nachalarmieren.
Beim Eintreffen am Einsatzort stand eine ca. 10 x 10 Meter große Scheune in Vollbrand, im Gebäude befanden sich tatsächlich eine Person sowie mehrere Tiere. Die Person konnte durch die Feuerwehr gerettet, mit schweren Verbrennungen betreut und anschließend an den Rettungsdienst übergeben werden. Auch ein Pony und drei Enten wurden aus dem Gebäude in Sicherheit gebracht.
Die Brandbekämpfung erfolgte über die Drehleiter und zwei C-Rohre, insgesamt waren acht Trupps unter schwerem Atemschutz im Einsatz. Im weiteren Verlauf wurden zusätzliche Kräfte, darunter das TLF 4000 der Feuerwehr Alsleben, sowie der Amtstierarzt, die Feuerwehrtechnische Zentrale, die Polizei und der Bereitschaftsdienst der Verbandsgemeinde angefordert. Außerdem wurde die Versorgungsgruppe kontaktiert, um eine ausreichende Verpflegung für die Einsatzkräfte zu gewährleisten.
Eine im Brandobjekt gefundene Propangasflasche wurde ins Freie gebracht und in einem Wasserfass gesichert. Um Glutnester abzulöschen, wurde das Dach geöffnet, mit der Wärmebildkamera kontrolliert und anschließend mit Netzmittel nachgelöscht. Aufgrund eines Wasserrohrbruchs in Amesdorf musste die Wasserversorgung im Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen sichergestellt werden.
Nachdem alle Maßnahmen abgeschlossen waren, wurde die Einsatzstelle von der Polizei beschlagnahmt und an diese übergeben. Wir konnten daraufhin wieder ins Gerätehaus zurückkehren.
Keine weiteren Einsatzkräfte im Gerätehaus.